Unter den Lesern des Sofa-Kuriers gibt es – wie das teilweise auch die Kommentare unter meinem ersten Artikel hier bestätigen – sicherlich einige, die vieles über die Hauptstadt Ungarns wissen. Es mag aber auch einige geben, die nicht nur noch nie bei uns zu Besuch waren, sondern auch wenig über das Land und die Hauptstadt wissen.
Unter anderem deshalb und auf Grund einer diesbezüglichen Anregung von Ecki habe ich mir gedacht, mich in meinem ersten wirklichen Artikel Budapest und dem Namen der Stadt zu widmen. Schon alleine deshalb, weil man wieder und wieder mit Erstaunen hört, dass viele Budapest und Bukarest – die Hauptstadt des Nachbarlandes Rumänien – noch immer miteinander verwechseln.
Der Name der ungarischen Hauptstadt ist im Grunde auch identisch mit der groben Gliederung, denn Buda und Pest sind die beiden Stadtteile, die durch die Donau voneinander getrennt werden. Buda ist der kleinere, hügelige Teil, wo sich von den bekannteren Sehenswürdigkeiten unter anderem der Gellért-Berg, sowie die Burg und das Burgviertel mit der Fischerbastei und der Matthiaskirche befinden. Hier gibt es insgesamt sechs Stadtbezirke. Es gilt als der noblere Teil der Stadt, wo deswegen im Allgemeinen auch die Immobilienpreise höher sind.
Das eigentliche Zentrum liegt jedoch – in Flußrichtung – auf der linken Seite der Donau. In Pest befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten, darunter natürlich das imposante Parlament. Hier liegen auch mehr Geschäfte und das Nachtleben findet ebenfalls größtenteils in einem der sechzehn Bezirke von Pest statt. Ein Außenbezirk, nämlich Csepel, liegt im Übrigen quasi auf einer Insel, gehört aber auch zu Pest, sodass Budapest insgesamt 23 Bezirke hat.
Früher, genauer gesagt bis 1873, handelte es sich im Falle von Buda und Pest um zwei verschiedene Städte, die dann in diesem Jahr (zusammen mit einem weiteren Stadtteil, dem heutigen 3. Bezirk) zu Budapest vereinigt wurden. Zwischen Buda und Pest befinden sich zahlreiche Brücken, die das Bild der Hauptstadt in bedeutendem Maße prägen, darunter die berühmte Elisabethbrücke und die Kettenbrücke.
Am Fuße der Ersteren befindet sich der Gellért-Berg mit einem sehenswerten Wasserfall und am Fuße der Kettenbrücke der 350 Meter lange Tunnel, der durch den Burgberg führt. Der Eingang ist im Übrigen auf dem beigefügten Foto im Hintergrund erkennbar. Hier kann man nicht nur mit dem Auto und dem Bus durchfahren, sondern auch zu Fuß durchgehen, wobei jedoch der Lärm und die Abgase keineswegs zu unterschätzen sind.
Vic
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Hallo Vic,
sehr interessanter Artikel. Konnte ich mein Wissen noch ein wenig aufbessern, weil mir das alles auch nicht so genau bekannt war. Freue mich schon auf mehr von dir.
Gruß Diana
[...] werden sehr gut besucht und auch kommentiert, gefolgt von den privaten Artikeln wie “Budapest ist nicht gleich Bukarest” und “Informationsbeschaffung im Internet…“. Da aber noch nicht alle [...]